DIE GESCHICHTEDES POKER


Wo genau das Spiel seinen Ursprung hat ist bis heute ungewiss. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde ein Kartenspiel namens "Pochen (dt.)" oder "Poque" (fr.) erstmals erwähnt. Zu Beginn des 19 Jahrhunderts brachten französische Einwanderer das "Poque" Spiel nach New Orleans wo der Begriff "Poker" vom englischen "to poke" (dt. klopfen/pochen) entstand. Poker wurde auf den Mississippi Raddampfern gespielt und vor allem der Goldrausch sorgte für eine rasche Ausbreitung des Spiels in alle Teile Nordamerikas. Damals wurden noch Erdnüssen an Stelle von Jetons verwendet, da man keine Chips oder genügend Münzen zur Verfügung hatte. Gerüchten zur Folge sagt man der Begriff "Nuts" (bestmögliche Hand) stamme aus dieser Zeit, in der der Spieler mit dem vermeintlich besten Poker Blatt all seine Nüsse riskierte.

Der Pokerboom wie wir ihn heute erleben, startete im Jahr 2003, als ein Internet Qualifikant namens Chris Moneymaker die Poker Weltmeisterschaften in Las Vegas gewann (Seither hat sich das Teilnehmerfeld verzehnfacht). Auch die Berichterstattung im Fernsehen hat mit der Erfindung der "Hole Cards" Kamera seinen Teil dazu beigetragen. Ab sofort konnten die Spieler den Profis in die Karten schauen und Ihre eigenen Fähigkeiten verbessern.
Poker, vor allem die Variante "No Limit Texas Hold'em" wird mehr und mehr zum Spiel aller Altersklassen und Schichten und erfreut sich von Jahr zu Jahr größerer Beliebtheit.